Liebe Eltern,

neben der Anwendung der AHA+L-Regeln, sollen die Maßnahmen des Infektionsschutzes an den Schulen weiter ausgebaut werden und allen Schülerinnen und Schülern das regelmäßige  Testen mit Corona-Laientests  ermöglicht werden. Selbsttestungen können entscheidend dazu beitragen, dass Präsenzunterricht trotzdem möglich ist. Sie sind ein wichtiger Baustein und ergänzen die anlassbezogenen Tests, die natürlich auch weiterhin in konkreten Verdachts- und Infektionsfällen stattfinden.

Gerade Grundschulkinder haben in den vergangenen Monaten immer wieder eindrucksvoll bewiesen, wie gut sie sich auch auf schwierige Situationen einstellen können. Dazu kommt, dass es voraussichtlich auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen immer wieder Anlässe geben wird, die einen Corona-Laientest erforderlich machen. Es ist also davon auszugehen, dass diese Tests für uns alle ein Stück „Normalität“ werden, so lange sich das Virus weiter ausbreitet.

Damit Sie den Test zu Hause mit Ihrem Kind durchführen können, benötigt die Schule Ihr Einverständnis, denn erst dann erhält Ihr Kind das Testkit für den Corona-Laientest von der Schule. Die Einverständniserklärung ist als Anlage diesem Schreiben beigefügt.

Den Corona-Laientest können Sie selbstständig und ohne medizinische Fachkenntnisse,   nach der Anleitung des Herstellers mit Ihrem Kind zu Hause vor dem Schulbesuch durchführen. So können im Idealfall Kinder, die sich bereits mit dem Corona-Virus infiziert haben und noch keine typischen Symptome zeigen, durch einen positiven Corona-Laientest frühzeitig erkannt werden. Die Anleitung zur Anwendung des Corona-Laientests erhalten Sie als Anlage dieses Schreibens.

Beim Vorliegen eines negativen Testergebnisses kann Ihr Kind die Schule besuchen.

Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses bei Ihrem Kind handelt es sich zwar erst einmal nur um einen positiven Verdachtsfall, Ihr Kind muss dennoch zu Hause bleiben.

Folgende Schritte müssen Sie nun ergreifen:

  1. Sie melden zuerst das positive Testergebnis unverzüglich der Schulleitung. Die Schulleitung meldet gemäß der §§ 6 und 8 IfSG den Verdachtsfall beim örtlich zuständigen Gesundheitsamt.
  2. Danach kontaktieren Sie Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin oder ein Testzentrum, um einen PCR-Test zur Abklärung des Infektionsverdachts zu verabreden. Hier wird Ihnen Ihr Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin oder die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter im Testzentrum das weitere Vorgehen erläutern.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre

Chr. Loock-Kernich
Schulleitung

    

Vorbemerkung

Dem vorliegenden schulinternen Hygieneplan liegen zugrunde:

der Rahmen-Hygieneplan für Schulen gemäß §36 Infektionsschutzgesetz vorgegeben vom Bundesministerium für Gesundheit- Region Hannover vom Juli 2011  

und

der Niedersächsische Rahmen-Hygieneplan Corona Schule vom 19.11.2020 .

Beide Hygienepläne behalten ihre Gültigkeit und werden durch folgende Regelungen und schulinterne Besonderheiten erweitert.

Alle Schülerinnen und Schüler, alle beschäftigten Personen in der Manfred-Pelka-Schule, Lehrkräfte, pädogische Mitarbeiterinnen, Vertretungslehrkraft, Lehramtswärter, Förderschullehrkraft, Verwaltungskraft, Hausmeisterin, Reinigungskräfte, Schulassistenten, Betreuer von Arbeitsgemeinschaften oder Fahrrad-Werkstatt, Kollegium des Hortes der Kindertagesstätte Duhnen, alle Erziehungsberechtigte sind angehalten, die Hygienehinweise sorgfältig zu beachten um das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Erziehung im Hinblick auf übertragbare Krankheiten und ihre Weiterverbreitung vorzubeugen.

Besondere Herausforderungen ergeben sich seit Jahresbeginn 2020 im Rahmen der Coronakrise.

Hier gelten besondere und zusätzliche Hygienemaßnahmen und Empfehlungen, auf die in vielen Elternbriefen der Schulleitung und des Kultusministeriums regelmäßig hingewiesen werden.  

– regelmäßiges Händewaschen mit Seife und Wasser
– niesen und husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch
– mindestens 1,5 m Abstand zueinander halten

– vor und im gesamten Schulgebäude , auch auf dem Pausenhof
– gilt für alle während der Unterrichtszeiten Gesichtsschutz
– Gesichtsschutzpflicht im Flur-, Treppen-, Toilettenbereich 
– die Toilettenräume einzeln nutzen
– besondere Regelungen im Schulgebäude beachten
– kein Austausch von mitgebrachtem Essen oder Trinken
– kein Austausch von Unterrichts- oder Lernmaterialien
– keine Gruppenarbeit, keine Gruppentische, kein Sitzkreis
– Partnerarbeit nur mit Mindestabstand und Gesichtsschutz
– Turnraum wird als Klassenraum genutzt, um möglichst große
   Distanz von Einzeltischen zu gewährleisten
– in allen Klassenräumen sind Schülertische mit 
   größtmöglichem Abstand  zueinander anzuordnen  
– Computerraum dürfen Schüler nur einen Computer benutzen,

  nach Gebrauch werden Kontaktflächen desinfiziert
– Räume dürfen nur mit begrenzter Anzahl von Personen betreten
   werden

Durchlüftung nach der “20-5-20 Regel“ (20 Minuten Unterricht, mindestens 5 Minuten Durchlüftung, 20 Minuten Unterricht, wieder Lüftung…) in den Klassenräumen und im gesamten Schulgebäude

Desinfektionsmittel für Flächen und Hände stehen in allen Räumen bereit, Schulkinder dürfen diese nur unter Aufsicht benutzen

Alle Schulkinder betreten nach Klassengruppen getrennt, Abstand wahrend und unter Aufsicht am Morgen bei Unterrichtsbeginn und jeweils nach Pausenschluss in das Schulgebäude

Alle Personen des Schulpersonals erhalten zum täglichen Schutz FFP2-Masken.

Die Benutzung des Schulhofes wird in Abstimmung mit dem Hort nach Klassenstufen geregelt.

Allen Personen, die nicht zum Schulpersonal oder zur Schülerschaft gehören, ist zur Zeit der Zutritt in das Schulgebäude verboten!

Ab Januar 2021 ist Gesichtsschutz für alle auch während des Unterrichtes in den Klassenräumen verpflichtend. Ausnahmen bestehen nur während der Frühstückszeiten in der Klasse am Schülertisch!

Die Schulleitung dankt allen für die Bereitschaft und Hilfe die Hygieneregeln zu befolgen!

Herzlichen Dank

Christine Loock-Kernich im Dezember 2020